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14:00: DRESDEN: "Mahngang Täter*innenspuren"


8. Februar 2026

DRESDEN: \"Mahngang Täter*innenspuren\"

Morgen findet in Dresden wieder der Mahngang Täter*innenspuren statt.

Der Mahngang steht unter dem Titel „Dresden, die unmenschliche Kunst- und Kulturstadt“ und setzt sich damit bewusst mit dem Mythos der „unschuldigen“ Stadt auseinander. Im Jahr der jüdischen Kultur rückt dieser Mahngang Werte wie Humanismus und Solidarität in den Mittelpunkt und richtet den Blick auf Täter*innen und Institutionen, die an Verfolgung, Ausgrenzung und Mord beteiligt waren.

Schaut vorbei!

Wann? 08. Februar 2026, um 14.00 Uhr

Wo? Freifläche zwischen Taschenberg und Schloss

Hier gibt es weitere Informationen: https://slag-aus-ns.de/termine/mahngang-taeterinnenspuren/#:~:text=Der%20Mahngang%20%E2%80%9ET%C3%A4ter*innenspuren%E2%80%9D,Werte%20betont%2C%20denen%20es%20entgegenstand.

 

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10:00: DRESDEN: Gedenkkundgebung des KAD zum 13. Februar


13. Februar 2026

DRESDEN: Gedenkkundgebung des KAD zum 13. Februar

Gedenkkundgebung des KAD zum 13. Februar

Wann? 13.02. um 10 Uhr

Wo? Stele der FIR auf dem Heidefriedhof Dresden

KAD - Kommunistisches Aktionsbündnis Dresden

Dresden, 13. Februar 1945. Der Name der Stadt und das Datum bezeichnen eine der großen Tragödien des Zweiten Weltkrieges. Eine von Tausenden und Zehntausenden. Eine der ungezählten jenes Krieges, den die deutschen Imperialisten am 1. September 1939 begonnen hatten.

Die Zahl der im Bombenhagel dreier Luftangriffe in der Elbestadt umgekommenen Menschen konnte nur geschätzt werden. Sie wird heute auf 25000 bis 40000 eingegrenzt und entspricht etwa der Zahl der Opfer jener Kette von Angriffen, die 1943 Hamburg zertrümmerte. Dieses Ungefähr wird auch die in Dresden kürzlich berufene Kommission von Experten nicht zu beseitigen vermögen, um immer wieder zu Betrugszwecken zusammenspekulierten Angaben entgegenzuwirken. Von manchen Opfern blieben nur unkenntliche Überreste. Daß am Abend zuvor der Bahnsteig, von dem in Görlitz ein Eisenbahnsonderzug mit aus dem Osten Flüchtenden abfuhr, hoffnungslos überfüllt und nicht mehr betretbar war, bewahrte mich vor der Fahrt mit den Ahnungslosen. Ein halbes Jahrhundert später erzählte mir ein Mitschüler, der in der brennenden Stadt lebend davongekommen war, seine Mutter sei nach dem Angriff unauffindbar gewesen und geblieben. Vor dem Hintergrund solcher Biographien muß die Parole »No tears for krauts«, inzwischen auch abgewandelt in »Keine Träne für Dresden«, was immer mit ihr an berechtigter Kritik, gerichtet gegen obrigkeitliche Ausbeutung der Geschichte und gegen nur vorgetäuschte Betroffenheit vorgetragen und provoziert werden soll, als ebenso herzlos wie politisch dumm erscheinen...

Hier geht es zum vollständigen Artikel: https://www.jungewelt.de/artikel/51640.dresdens-untergang-1945-und-seine-urheber.html

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